Filmkritik aus meinkino.ch
Sommer in Orange: Unbeschwert-leichtfüssige Culturclash-Persiflage, augenzwinkernd und liebevoll inszeniert
Kinostart: 1. September
Inhalt: In der Berliner Sannyasin-Kommune erlebt man zu Beginn der 1980er-Jahre eine unbeschwerte Zeit; praktiziert freie Liebe, Spiritualität, Antiautorität, trägt orangefarbene Klamotten und das Idol ist der heilige Bhagwan. In der Kommune lebt auch die 12-jährige Lili (Amber Bongard), zusammen mit ihrem kleinen Bruder Fabian (Béla Baumann) und ihrer Mutter Amrita (Petra Schmidt-Schaller). Doch dann erbt ihr aktueller Vater Siddartha (Georg Friedrich) im bayerischen Dorf Talbichl einen Bauernhof. Als die fröhliche Wohngemeinschaft dort ihr neues Zuhause findet und ein Meditationszentrum einrichten will, stoßen plötzlich zwei Welten aufeinander ...
Fazit: “Sommer in Orange” ist eine nahezu durchgehend unbeschwerte Persiflage, augenzwinkernd und liebevoll mit unzähligen Details angereichert. Lustig, aber nicht als Schenkelklopf-Klamauk inszeniert, auch wenn ein paar bekannte Klischees anzutreffen sind.
